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Klinik für Neurologische und Geriatrische Rehabilitation

Therapien - N

NEUROAKTIVE REFLEXTHERAPIE

Multimodales Therapiesystem aus der Ukraine

Bei der Neuroaktiven Reflextherapie handelt es sich um eine Kombination aus speziellen Massagen, Gelenkmobilisierungen und Reflexzonenbehandlungen, ähnlich der Synergetischen Reflextherapie nach Pfaffenrot. Diese unterschiedlichen Methoden werden in einer Behandlungseinheit kombiniert, um Synergie-Effekte zu nutzen. Eine Therapieeinheit dauert 60 bis 90 Minuten (inklusive Hilfestellung beim An- und Auskleiden und gegebenenfalls Patiententransfer aus dem Rollstuhl). Durch die Anwendungen werden der pathologische Muskeltonus normalisiert, die Mobilität der Gelenke verbessert und neue Bewegungsmuster geschaffen, die gezielt im Alltag eingesetzt werden können. Zusätzlich beschleunigt sich die Entwicklung der Sprache und der kognitiven Fähigkeiten. Die Motorik wird gezielter eingesetzt und die Umwelt wird intensiver wahrgenommen.

Bestandteile der Neuroaktiven Reflextherapie

  • Neurologische Massagetechniken zur Harmonisierung eines pathologischen Muskeltonus
  • Spezielle Krankengymnastik mit aktivierenden, kräftigenden und mobilisierenden Elementen
  • Spezifische Gelenkmobilisationen
  • Die Neuroaktive Reflextherapie kann zusätzlich mit therapeutischem Reiten, Wassertherapie, Ergometertraining, Kälte und Wärmetherapie kombiniert werden.

Die sehr zeitaufwendige Einzeltherapie wird durch geschulte Physiotherapeuten durchgeführt, die sich auf diese Therapieform spezialisiert haben. Die in der Ukraine entwickelte Therapieform hat sich bei vielen spastisch gelähmten Kindern als äußerst wirksam erwiesen.

Sollten Sie weitere Fragen zur Neuroaktiven Reflextherapie haben, stehen Ihnen Chefarzt Herr Dr. med. Christoph Garner oder Oberarzt Dr. Radu Crisan gerne unter der Telefonnummer 08532/87 - 461 oder rottal@kwa.de zur Verfügung.

Artikel zur Neuroaktiven Reflextherapie

Ablauf einer Neuroaktiven Reflextherapie

Die Neuroaktive Reflextherapie wird im Rahmen einer stationären neurologischen Rehabilitation durchgeführt. Wegen des hohen Zeitaufwandes stehen jeweils nur begrenzte Plätze zur Verfügung.

Die Kostenübernahme für die dreiwöchige stationäre Rehamaßnahme beantragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Rentenversicherungsträger - eventuell mit Begleitperson. Wenn Sie Unterstützung bei der Antragstellung benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Falls Sie als Selbstzahler die Rehamaßnahme antreten möchten, berechnet die KWA Klinik Stift Rottal für das Kind 133,05 € täglich, für die begleitperson fallen 47,55 € täglich an.

Tagesablauf

  • 1. und 2. Tag: Befundaufnahme und ausführliche Erhebung der Krankengeschichte, Vereinbarung der Therapieziele und Durchführung einfacher funktioneller Tests zur Dokumentation der Ausgangssituation. Im Anschluss Anpassung der Therapie an die individuelle Patientensituation.
  • bis 7. Tag Hauptabschnitt: Intensität und Belastung der Therapien werden dosiert gesteigert, um eine maximale Wirkung der Therapiemaßnahmen zu erzielen.
  • 8. bis 10. Tag Ausleitungsabschnitt: die erreichten Ergebnisse werden fixiert und stabilisiert.

Allgemeine Therapieprinzipien der Neuroaktiven Reflextherapie

Früher Therapiebeginn

Je früher mit der Neuroaktive Reflextherapie begonnen wird, um so schneller werden verlorene Fähigkeiten wieder erworben oder neu erlernt. Desweiteren können pathologische Bewegungsstereotypen korrigiert werden.

Regelmäßigkeit

Die Therapie muss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die Therapieerfolge zu stabilisieren und um zusätzlich weitere Fähigkeiten zu entwickeln.

Multimodales Prinzip

Der Körper wird als eine Einheit betrachtet. Es werden gleichzeitig verschiedene Methoden eingesetzt, um maximale positive Behandlungseffekte hervorzurufen.

Integrationsprinzip

Die Maßnahmen der Neuroaktiven Reflextherapie werden durchgeführt, um den Patienten so schnell als möglich in das soziale Umfeld zu integrieren und um seine Lebensqualität zu verbessern.

Nordic-Walking

Beweglicher durch Bewegung

Bei dieser Ausdauersportart, die in der Klinik in Gruppen durchgeführt wird, kommt es zu einem besonderen Armeinsatz, der mit speziellen Walking-Stöcken unterstützt wird. Durch diese ganzheitliche rotatorische Bewegung kommt es zur Aktivierung der haltungsrelevanten Rumpfmuskeln und zur Verbesserung der Beweglichkeit.


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