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Klinik für Neurologische und Geriatrische Rehabilitation

Therapien - W

Wahrnehmungstraining

Wahrnehmung beschreibt alle Prozesse, sowie das Ergebnis der Informationsgewinnung und Verarbeitung von Sinneseinflüssen (Reizen) aus der Umwelt und dem Körperinneren (Hermann Hobmair).

Die Aufgliederung der Wahrnehmung erfolgt über verschiedene Sinnesorgane:                   

1.Visuelle Wahrnehmung ( Gesichtssinn, Sehsinn)
Der Sehsinn ermöglicht das Erkennen von Farben, Formen, Oberflächenstrukturen, Objektkonstanz, die Figur-Grund-Wahrnehmung, Entfernungswahrnehmung, Raum-Lage-Wahrnehmung und räumliche Wahrnehmung ( dreidimensionales Sehen, Tiefen-Wahrnehmung), das visuelle Gedächtnis und die visuo-motorische Koordination.

2. Auditive Wahrnehmung ( akustische Wahrnehmung, Gehörsinn )
Die Sinnesleistung „Hören“ umfasst das Erkennen und Unterscheiden von Geräuschen, Tönen, Klangfarben und Lautstärken, Erkennen von Stimmen, Lokalisieren und Identifizieren von Geräuschquellen, Richtungs- und Bewegungshören, Erfassen von Melodien und Rhythmen, die Unterscheidung von Lauten und Spracherfassung, das auditive Gedächtnis und die auditiv-motorische Koordination..

3. Haptische Wahrnehmung ( Tastsinn, Gefühl oder Fühlen )
Sie ist die Vereinigung von taktiler und kinästhetischer Wahrnehmung.
und dient damit der Wahrnehmung von (körperlichen) Gefühlen wie beispielsweise Berührungen, Härte oder Hitze. Zuständig für diese Sinneswahrnehmung ist die Gesamtheit aller Tast-, Wärme- und Kälte-Rezeptoren, die in den folgenden Untersystemen angeordnet sind:

3.1. Kinästhetische Wahrnehmung ( Muskel- und Stellungssinn)
Dient den eigenen Körper, Spannung, Druck, Bewegungsrichtung wahrzunehmen, Bewegung zu empfinden, ist zuständig für das Körper- und Bewegungsgedächtnis und die Körperhaltung. Anstatt eines einzelnen Organes ist eine Vielzahl von Rezeptoren (Dehnungs- Spannungs- und Bewegungsrezeptoren ) in Gelenken, Muskeln und Sehnen für die Reizaufnahme zuständig, die meistens unter dem Begriff Muskelsinn zusammengefasst werden. Zu diesem System wird außerdem die propriozeptive Wahrnehmung gerechnet, die die Wahrnehmungen der eigenen Organe umfasst.

3.2. Taktile Wahrnehmung ( Fühlen, Tastsinn)
Der Begriff Hautsinn bezeichnet die Fähigkeit lebender Wesen, Berührungen, Druck usw. wahrzunehmen und zu unterscheiden, sowie Reize wie Kälte, Wärme, Vibration, Schmerz usw. zu empfinden und unterschiedliche Oberflächen und Konsistenzen zu unterscheiden

4. Olfaktorische Wahrnehmung (Geruchssinn)
Der Geruchssinn wird durch die Riechzellen in der Nasenhöhle ermöglicht. Er bezeichnet die Fähigkeit, Düfte und Gerüche wahrzunehmen, zu erkennen und zu unterscheiden. Geruchswahrnehmungen werden im Gedächtnis stark mit Emotionen assoziiert.

5. Gustatorische Wahrnehmung  ( Geschmackssinn )
Geschmacksknospen ( Rezeptoren) auf der Zunge ermöglichen das Schmecken, Geschmack ( süß, scharf, bitter, sauer, etc.) zu erkennen und zu unterscheiden. Der Geschmackssinn ist eng verbunden mit dem Geruchssinn.

6. Vestibuläre Wahrnehmung ( Gleichgewichtssinn)
Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr ermöglicht es, sich zu stabilisieren, sich zu bewegen und macht eine Lage-Raum-Orientierung, Drehbewegungen, Erfassen von Beschleunigungen, Gleichgewichtsregulierung und Körperkoordination möglich.

7. Trigeminale Wahrnehmung
Dient der taktilen Wahrnehmung im Gesicht (beispielsweise des Windes) und unterstützt die olfaktorische und die gustatorische Wahrnehmung. Für diese Sinneswahrnehmung ist der Nerv Trigeminus zuständig, dessen freie Nervenenden in der Gesichtshaut und den Schleimhäuten der Nase, der Mundhöhle und der Augen enden.


Wahrnehmungsstörung: Eine Wahrnehmungsstörung ist eine Störung in der Verarbeitung ( in der Aufnahme, der Weiterleitung und /oder der Verknüpfung von Informationen ) von Sinneseindrücken im Zentralnervensystem.  Die Wahrnehmung des eigenen Körpers und seiner Position im Raum ebenso wie die (soziale) Interaktion mit anderen Lebewesen und Menschen sind verändert, werden dadurch lückenhaft, verzerrt und undeutlich erlebt.  Die Gründe dafür können vielfältig sein. Jeder unserer Sinne kann in seiner Funktion gestört sein. Durch die Vielzahl an verschiedenen Sinnen ergeben sich vielfältigste Störungsbilder. Eingehend auf die vorhandenen Symptome ergeben sich verschiedenste Behandlungsmethoden.

Krankheitsbilder:

  • Neglect (sensorisch, visuell, auditiv)
  • Parkinson
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Multiple-Sklerose
  • Infantile-Zerebralparese

                                                                                                                                                                                                 


 
























 

 

 

Wassertherapie

Hydrotherapie

Wasser ist ideales Element für sanftes und gelenkschonendes Bewegungstraining. Wenn die Bewegungsfähigkeit durch Schmerz oder Verletzung eingeschränkt ist, hilft die Hydrotherapie den Körper zu entkrampfen und zu entspannen.

In der KWA Klinik Stift Rottal werden die Wassertherapien im eigenen Thermalbad mit 32° Celsius warmen Wasser aus staatlich anerkannter Heilquelle durchgeführt.

Wärme-/Kälte-Therapie

Wärme und Kälte sind unterstützende und vorbereitende Maßnahmen für eine physiotherapeutische Behandlung. Sie können die Durchblutung fördern, Verspannungen in Muskulatur und Bindegewebe lockern und schmerzlindernd wirken. Zu den Wärmeapplikationen gehören Fango-Packungen, Heu-Packungen und Heißluft. Die Kältetherapie wird beispielsweise in Form von Kältekompressen und Eisbehandlungen angewandt.


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